kleine Pause
29. August 2010 von Toni
29. August 2010 von Toni
28. August 2010 von Toni
Das habe ich noch nie gesehen! Mindestens 50 Distelfinke sind heute aus dem länger nicht mehr gemähten Blumenwiesenfeld aufgeflogen, als ich vom Markt heimkehrte. Ein wunderbares Bild, wenn so viele farbenfrohe, glücklich sattgefressene Vögel in die Lüfte abheben.
Ist doch lohnenswert diese mühsame Arbeit auf sich zu nehmen mit dem mehr als gärtnärischen Bauern, damit etwas mehr Platz für die Natur vorhanden ist.
24. August 2010 von Toni
Das war ein Wochenende! Es dauerte von Freitag morgen bis Montag abend.
Voller Tatendrang waren wir am Freitag damit beschäftigt, die reiche Ernte an Himbeeren und Blaubeeren zu bewältigen. Abends musste noch für die Geburtstagsfeier vom Samstag einiges gerichtet werden.
Der Markttag folgte in Luzern – sensationell wie meine Beeren begehrt waren. Ich vermochte kaum die Schalen zu zudecken und zu kassieren. Heilfroh, dass Johanna einen kurzen Abstecher bei meinem Marktstand machte. Abends war die Feier, das ging von selbst. Wenn die Gastgeberin alles organisiert und ein paar bestimmte Gäste mithelfen gehts glatt. Nach dem Abschluss war ich gefragt. Ich musste alles wegräumen und perfekt reinigen für den Seminartag.
Das stresste mich schon eher, denn mit Schwester, Schwager und Vater wollten wir um 06.00 Uhr abfahren Richtung Berge. Das perfekte Wetter lies mich nicht ruhen im Tal. Der Tag war herrlich, jeder von uns fand ein paar Steine. Jedem das eigene Glück. Schliesslich musste ich doch eingestehen: das war zu viel, Verspannungen und Kopfschmerzen liessen mir nach der Heimkehr keine andere Wahl, als sofort ins Bett zu gehen.
Montag morgen war sehr schnell da. Ich bin wieder flott für das Pflücken der sonnengebadeten Beeren. Natürlich wieder Berge davon.
17. August 2010 von Toni
Gut zu wissen, wenn Spezialisten im Hause sind. Heute Abend stellte Gerd Schaumburg sein Können unter Beweis.
Er handierte gekonnt mit langen Nadeln. Das Ziel: Schaltstellen der Nervenbahnen von vermuteten Störpunkten befreien.
Wie bei vielem wird sich ein Erfolg erst später zeigen. Jedenfalls lag ich auch hin und lies mich “spritzen”.
Medizin auf höchstem Nivau!
17. August 2010 von Toni
Bührer – ein Begriff, eine Tradition, ein Schweizer Fabrikat.
Manchmal entscheide ich etwas, das schneller als mein Verstand geht. Ich trenne mich nach einer mehr als 30 jährigen Partnerschaft mit dem Bührer 455. Er diente im Niffel stets zuverlässig, es gab keine grösseren Vorkommnisse bei welchen Schaden entstand. Einzig Qualität hat einen Preis.
Ich habe den Traktor Bührer und ein Seitenmähwerk BCS eingetauscht. Neu wird mit einem Wendetraktor BCS 700 und einem Frontmähwerk die Arbeiten erledigt. Später könnte noch ein Frontschwader dazukommen.
Der Vorteil dieser Occasionsmaschinen wird vorallem mit dem geringeren Gewicht und der schonenderen Futteraufbereitung liegen.
Die Rechnung ist schon bezahlt. Beim Handel ging alles glatt. 1:1 war die Devise, schliesslich sind meine Maschinen in gutem Zustand, dies honorierte der Händler.
13. August 2010 von Toni
Seit gestern haben wir auf dem Niffel einen neuen Bewohner. Der Vogel ist sich offensichtlich Menschen gewohnt, wir können in einer Distanz von zwei Metern oft an ihm vorbei gehen, ohne dass er sich bedroht fühlt. Er hört sehr aufmerksam den Gesprächen zu. Wie lange wird er die Einsamkeit aushalten?
11. August 2010 von Toni
1. August 2010 von Toni
Am Freitag begann es sich zu zeigen. Ich nahm eine Hand voll.
Ich beauftragte mein Nachbarn mir am Samstag morgen (ich bin auf dem Markt) eine grössere Fläche Gras zu mähen. Weil er spezielle Maschinen hat, trocknet das Gras schneller und es wird möglich sein, am Sonntag perfektes Dörrfutter einzuführen. Am Samstag begann die Organisation für die Dinkelernte. Um 15.00 ging ich mit einer Probe. Viel zu nass die Devise. Ich holte aber noch ein paar andere Meinungen ein, hörte als letztes Hilfsmittel um 17.00 nochmals die Wetterprognosse und wägte Vor- und Nachteile sorgfälltig ab, dann der Entschied: Dinkel mähen! Der Mähdrescher konnte sofort auffahren, denn die anderen Bauern wollten noch nicht dreschen. Unglaublich, wie schnell der Dinkel abtrocknet. Ein paar Franken Trockungskosten fallen mir an. Dafür gutes Hektolitergewicht und kein Auswuchs. Als Belohnung für die mutige Entscheidung: heute Sonntag abend konnte ich das Stroh gut getrocknet auf dem Feld zu Ballen pressen und kurz vor dem Regenbeginn die Scheune schliessen! Alles drin, was drin sein soll.
Herzlichen Dank an Onkel Jost, dem Mähdrescher- und dem Pressunternehmern. Bei so viel Leistung denke ich oft auch an die Maschinen. Zudem gefällt es mir über die abgeernteten Felder zu gehen und der geistigen Welt zu danken.
Ein Sonntag voller Arbeit, aber so ruhig und zufrieden, dass es der Sonntag wert war.
Was an einem Tag möglich ist.
Gehört zur Fülle so viel Wasser, mein lieber Gott? Das war doch wohl etwas viel davon (100l / m2). Die Keller auf dem Niffel dienten wieder einmal als Auffangbecken. Glücklicherweise war ich zuhause und sah schon bald, dass es schlimm wird. Deswegen stappelte ich möglichst vieles möglichst rasch an einen sicheren Ort. Trotzdem bleibt Arbeit für die nächsten Tage.
BTA. Bio-Test-Agro erschien zur Betriebskontrolle. Weil mehrheitlich alles so ist wie die Kospen-Gelernten es wollen war der Herr ganz angenehm.
Er wünscht sich, dass ich die Produktion der Apfelringli mir überdenke. Parallelproduktion – sein Wort. Weil ich eine sehr grosse Menge an IP-Apfelringli produziere und verkaufe, werde ich mir nun überlegen müssen, die Bio-Linie einzustellen. Denn eine seperate Zertifizierung lohnt sich definitiv nicht.
Jajaja – ich bin wieder ein Bio-Kospe-Betrieb!
Das Tüpfchen auf dem i: Heute Abend findet in Quantenheilung ein Vertiefungsseminar in meinem Eventraum statt.
27. Juli 2010 von Toni
Hmm, so super ist das Wetter nicht. Dadurch kann ich Kleinigkeiten erledigen. Da eine Schraube rein, dort einen Abfluss montieren, hier eine Idee verwirklichen. Eigentlich ist das ganz gut, denn eben diese Kleinigkeiten zu beheben ist befriedigend. Meistens sind es Angelegenheiten, Ideen welche ich schon länger ausführen wollte oder vielleicht einfach etwas das mich störte. Und so neigt sich auch der Juli dem Ende zu.
Cool die Zimmer sind ausgebucht, die Himbeerernte beginnt, Dörrfutter will schon wieder gemacht werden, Dinkel dreschen, Eventraum vermieten - das Business läuft!