Das Glück auf Reisen
1. August 2010 von Anton
Am Freitag begann es sich zu zeigen. Ich nahm eine Hand voll.
Ich beauftragte mein Nachbarn mir am Samstag morgen (ich bin auf dem Markt) eine grössere Fläche Gras zu mähen. Weil er spezielle Maschinen hat, trocknet das Gras schneller und es wird möglich sein, am Sonntag perfektes Dörrfutter einzuführen. Am Samstag begann die Organisation für die Dinkelernte. Um 15.00 ging ich mit einer Probe. Viel zu nass die Devise. Ich holte aber noch ein paar andere Meinungen ein, hörte als letztes Hilfsmittel um 17.00 nochmals die Wetterprognosse und wägte Vor- und Nachteile sorgfälltig ab, dann der Entschied: Dinkel mähen! Der Mähdrescher konnte sofort auffahren, denn die anderen Bauern wollten noch nicht dreschen. Unglaublich, wie schnell der Dinkel abtrocknet. Ein paar Franken Trockungskosten fallen mir an. Dafür gutes Hektolitergewicht und kein Auswuchs. Als Belohnung für die mutige Entscheidung: heute Sonntag abend konnte ich das Stroh gut getrocknet auf dem Feld zu Ballen pressen und kurz vor dem Regenbeginn die Scheune schliessen! Alles drin, was drin sein soll.
Herzlichen Dank an Onkel Jost, dem Mähdrescher- und dem Pressunternehmern. Bei so viel Leistung denke ich oft auch an die Maschinen. Zudem gefällt es mir über die abgeernteten Felder zu gehen und der geistigen Welt zu danken.
Ein Sonntag voller Arbeit, aber so ruhig und zufrieden, dass es der Sonntag wert war.


Danke für die immer interessanten Berichte,aber auch für die Dankbarkeit,dass es doch nicht selbstverständlich ist,dass es so rund und gut läuft.Entscheidungen zu fällen ist nicht immer leicht,aber Du hast Dich super entschieden!So mag ich es Dir gönnen,wenn Dir doch so vieles gut gelingt und Du Dich über Arbeit und Deine Mithilfe freuen kannst.Mit Glück Bernadette